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V. bis I. Jahrhundert v.Chr:

Obwohl es keine eindeutigen Belege dafür gibt, geht man davon aus, dass die ersten Bewohner der Inseln Cro-Magnons aus dem nordwestlichen Afrika waren, welche die Inseln gegen Ende der Neusteinzeit erreichten. Später folgten mehrere Einwanderungswellen von afrikanischen Berberstämmen des frühen mediterranen Typs, welche die Urbevölkerung der Inseln, die sogenannten Guanchen bildeten. Die Ureinwohner Fuerteventura´s jedoch wurden als Majos bezeichnet. Es ist nicht bekannt, wie diese Menschen die Inseln erreichten, da diese Guanchen, wie die Europäischen Eroberer festhielten, keinerlei seefahrerischen oder navigatorischen Fähigkeiten besassen und es somit auch zwischen den einzelnen Inseln keinen Kontakt gab.

In der vor-hispanischen Zeit war Fuerteventura in zwei Königreiche geteilt. Der Norden der Insel war als Maxorata bekannt, der Süden als Jandia. Zwischen beiden Reichen existierte ein Grenzwall and der schmalsten Stelle der Insel: La Pared am Isthmus von Jandia. Zur Zeit der spanischen Eroberung herrschte der König Ayoze in Jandia und Guize in Maxorata.

Die Bevölkerung lebte auf einer gesellschaftlich deutlich strukturierten jedoch steinzeitlichen Entwicklungsstufe. Die Majos benutzten Fallen für die Jagd, hatten einiges Wissen über Metalle, besassen ein Religion und mumifizierten ihre Toten. Sie lebten hauptsächlich von ihren Viehherden. Speziell die Majos, jedoch, sammelten auch Schalentiere und Muscheln, da sie schwimmen konnten.

 

bis I. Jahrhundert n.Chr:

Die Inseln werden zum ersten Male bei Griechen und Römern erwähnt - Herodot schreibt schon im 5. Jahrhundert v. Chr. über den "Garten der Hesperiden", Plutarch und Pliny sprechen von den "Glücklichen Inseln", während andere, wie Homer im 8. Jahrhundert v. Chr. die Inseln als Elyische Gefilde bezeichnen, oder sogar als Reste von Atlantis.

Der Grieche Ptolemäus (100 - 160 v. Chr.) kartografiert die Inseln als Erster als den westlichen Ort der damals bekannten Welt. Eine Expedition des römischen Königs Juba von Mauretanien taufte um 30 v. Chr. die Insel Gran Canaria als "Kanarische Insel" auf Grund der zahlreichen grossen Hunde, die man dort vorfand (lat. canis = Hund). Später wurde dieser Name auf die ganze Inselgruppe angewendet.

Fuerteventura hatte seit der römischen Ära bis zum 14ten Jahrhundert mehrere Namen: La Herbania, angeblich auf Grund der Vegetation auf der Insel (span. hierba = Kraut, Blatt). La Capraria, auf Grund der zahlreichen Ziegen auf der Insel (span. cabra = Ziege) und La Planaria wegen der ausgedehnten Ebenen auf dieser Insel.14. Jahrhundert:

Im Mittelalter wurden die Inseln bekannt und von berberischen und europäischen Seefahrern (Katalanen, Genovesern, Normannen, Portugiesen und Veneziern) aufgesucht, die dort Proviant und Wasser aufnahmen, sowie Sklaven und Färbemittel (Purpur) erwarben.

 

10. bis18. Jahrhunder.

Nach der Eroberung fallen alle Inseln unter die direkte Herrschaft der Kastilischen Krone ausser Fuerteventura, welches zum "Señorio" wird. Señorios wurden durch königliches Dekret gegründet und von Señores (Adligen) beherrscht und verwaltet, welche eine Steuer an die Krone entrichteten.

Die Geschichte Fuerteventura´s zu dieser Zeit wird durch ständige Piratenüberfälle durch Europäer und Berber charakterisiert. Besonders bekannt ist die sechsmonatige Invasion durch Xaban de Arraez um 1593, welcher Betancuria vollkommen zerstörte. Daraufhin wurden die Beobachtungs- und Verteidigunstürme von Val Tarajal, El Toston und Caleta de Fuste errichtet.

Ebenso wurde eine militärische Verteidigunseinheit für die Insel ins Leben gerufen: die "Los Coroneles" mit Standort in der Casa de Los Coroneles in La Oliva. Diese Coroneles hatten, unabhängig vom Statthalter, die militärische Oberhoheit über die gesamte Insel. Mit der Zeit übernahmen sie auch Verwaltungsaufgaben, bis ein neuer Statthalter regierte.

Zu dieser Zeit lebten die Menschen auf der Insel vom Verkauf von Sklaven, Zucker und Getreideanbau. Letzterer begründete das Aufkommen der Windmühlen.

 

18. bis19. Jahrhundert.

Die moderne Geschichte der Inseln beginnt mit grossen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Neuerungen. Um 1812 schafft die spanische Verfassung von Cadiz die señorios und coroneles ab, wodurch die meistens der heute existierenden Gemeinden entstanden. Die Getreideproduktion weicht dem Anbau und Geschäft mit der " barilla", einem Produkt, welches in der Seifenproduktion verwendet wird und der Produktion von "cochinea", einer Kakteenlaus, welche für die Produktion eines in Europa sehr gefragten Farbstoffes verwendet wird.

Um 1852, unter der Herrschaft der Königin Isabel II, werden die Kanaren zum zollfreien Gebiet erklärt um den Handel zu beleben. Dies war ein entscheidender Schritt in der wirtschaftlichen Entwicklung der Inseln. Fuerteventura beginnt mit dem Export von Salz und Kalk, - Salinen und Kalköfen entstehen allerortens. In all diesen Jahren wird Fuerteventura von Hungersnöten heimgesucht, oft hervorgerufen durch Trockenheit. Diese und andere wirtschaftliche Misständen verursachen Auswanderungswellen zu den anderen Inseln und nach Amerika. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts beginnen die Inseln mit dem Ambau und Export von Bananen. Lanzarote und Fuerteventura sind jedoch zu trocken um an diesem Geschäft teilzuhaben.

 

20. Jahrhundert.

Fuerteventura´s jüngste Geschichte ist vom Anbau und Export von Tomaten, der Ziegenzucht, der Käseproduktion und der Fischerei geprägt. Die Häfen von Puerto Cabras und Gran Tarajal werden gegründet, der letztere für den Tomatenexport. Ein grundlegender und oft vernachlässigter Aspekt der modernen Geschichte und Entwicklung Fuerteventuras ist seine enge Nachbarschaft und Beziehung zum West Sahara Gebiet auf dem afrikanischen Koninent.

 

Ende des 20. Jahrhunderts.

Fuerteventura erfährt einen steilen wirtschaftlichen Aufschwung durch den touristischen Boom, begründet durch technische Neuerungen in der Produktion von Trindwasser und natürlicher Energien. Die Bevölkerung wächst explosionsartig an.

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